„Der Tod ist nicht das Ende des Menschen, sondern eine Art zu sein.“ (Martin Heidegger)
Der Auslöser für dieses Werk waren Ereignisse der Neujahrsnacht 2025-26. Es entstand am 5. Januar und bezieht sich auf den Tod in dieser Nacht, nicht nur in Crans Montana.
Bokuseki ("Tuschespur") ähnelt im ersten Moment der jap. Kalligrafie. Es ist aber keine Schönschrift, sondern etwas, das vom Urgrund kommt; ein lebendiges Dokument eines intensiv erlebten Augenblicks. Wenn man ein Zeichen macht, muss man selbst diese Wesensnatur sein. Es ist ein kurzer unwiederholbarer Augenblick in einem einzigen auf Meditation und langer Übung gegründeter Akt: innere Spannung, Dynamik, Energie der Tuschespur – dies alles wird zu einem Ausdruck des Geistes, die Veranschaulichung einer körperlich-künstlerischen Haltung.
Omisoka no shi: Mixed Media, Bokuseki auf Papier / Pappe, zweiseitig, Dochthalter, 32x23
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen