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Donnerstag, 12. November 2020

2020 Stolpersteine in Budpest - itt lakott (hier wohnte)

Der Besuch im Nov 2019 in Budpest hat mich auf die Idee gebracht, ein Pendantbild zu "hier wohnte" zu gestalten  mit dem Titel  "itt lokott". Ich konnte während der Woche in Budapest nur etwa 20 Stolpersteine als Rohmaterial für die Arbeit selber fotografieren. Die Opfernamen und Straßen entnahm ich dem Internet. Die meisten Gedenksteine wurden für jüdische Opfer verlegt. Alle weiteren schickte mir meine liebe Freundin mm, die ich aufgrund der Ausstellung dort kennen lernte. Unermüdlich fuhr sie durch die Stadt, um die Gedenksteine zu fotografieren und mir zu schicken. Diese verarbeitete ich dann zur Collage. Alle bisher in Budapest verlegten 165 Steine sind auf dem Bild enthalten, was innen im Stadtplan wegen der Vielzahl nicht Platz fand, gestaltete ich am Rand links oben und links unten. Während er Arbeit begleiteten mich auch Bücher über den Holokaust in Budpest. Nach einem halben Jahr unermüdlicher Arbeit, auch in der ersten Zeit der Pandemie, war das Bild dann im Juli 2020 fertig.

Ich widme es einem Ungarn, meinem lieben verstorbenen Freund Stefan Himmel, der im Gegensatz zu seinen Eltern und drei seiner Brüder den Holokaust überlebte und der mich ein Stückweit kurz nach dem Krieg in meiner Kindheit begleitete.

 Titel: itt lakott, 100 x 100 cm, Collage und mixed media auf Papier

                                           Entstehung - Straßenplan

                                           Ausschnitt - Mitte


Mittwoch, 27. November 2019

2019 - Freude und Erfolg in Budapest

Liebe Interessenten meiner Kunst, insbesondere der Werke zu den Stolpersteinen,

die Ausstellung "Útak - Wege" in der Joszefsváros Galéria in Budapest war für mich sehr erfolgreich und mit viel Freude verbunden. Ich war total überrascht, als bei der Eröffnung der Chefredakteur Lásló Bassa und der Fotograf László Varga auf mich zu kamen, und mir mir sprachen. Lásló Bassa wollte so vieles wissen über meine Arbeit mit den Stolpersteinen. Wir unterhielten uns sehr gut und er erklärte mir, dass er gerne einen Artikel über mich ins interset stellen möchte. Ich war natürlich sehr erfreut darüber, dass meine Arbeit einen solch guten Anklang gefunden hatte - gerade an einem Ort, wo das Thema Holocaust eine so bedeutende Rolle spielt.
Ich habe in Budapest - leider war die Zeit dort viel zu kurz - einige der Straßen aufgesucht, in denen Stolpersteine verlegt sind, und habe sie fotografiert. Mir fiel dabei auf, dass die Metallplatten sehr gut gepflegt waren. Auch habe ich Straßen gefunden, die in dem Buch "Glück" von György Konrád beschrieben sind. Das alte Jüdische Viertel war trotz argem Regen, der interessanteste Tag in dieser herrlichen Stadt.
Hier findest du den Artikel, den László Bassa verfasst hat:

https://www.szombat.org/kultura-muveszetek/salzburg-botlatokovei


köszönöm - danke für dein Interesse ...
viszontlátásrá - auf Wiedersehen ...